Revision einer

Revox A77 Tonbandmaschine

Die Legende lebt!

Revox A77 MK IV mit 27cm Kunststoffspulen

Die A77 macht immer eine gute Figur!

 

   

7 Stück Audioplatinen der A77 mit alter Bestückung

von links
oben:  Inputplatine, Reproplatine ohne Elkos, Oszillator

 

unten: Recordplatine 2*, Recordrelais, Reproplatine

   

Reproplatine mit neuer Bestückung

alle Elkos, Transistoren und 1 Trimmer ersetzt

Leiterplatte und Kontakte gereinigt

 

   

A77 bei der Einmessung

aufgrund des  Austausches der vielen Bauteile ist eine Einmessung zwingend erforderlich
Die Einmessung ist sehr aufwändig und ohne Bezugsband kaum machbar!

   

Die noch von Hand geklebte Leiterbahnführung.
Die Leiterbahnen sind rund, die Masseführung von einem zentralen Punkt, die Kanäle mit Masse voneinander getrennt!

Ob das den besseren Klang gegenüber der B77, PR99 und A700 verursacht???
Sicherlich mit ein Grund!
Ein weitere Grund ist das fehlende OP-Verstärker IC

hier sind die Bypasskondensatoren noch in keramischer Ausführung (älteres Foto)
mittlerweile verwenden wir nur noch höherwertige Folienkondensatoren

   

Innenansicht

So macht es Spaß!

Hier wurde schon alles gereinigt und die Elektronik überarbeitet

Das Gerät wurde justiert und neu eingemessen

Auf Wunsch werden auch hier die Cinchbuchsen ersetzt und/oder der Abstand vergrößert

   

Die Tonköpfe

Mit "normalem" Kopfspiegel (eingeschliffene Fläche mittig der Köpfe)

Ca. 3,5mm Kopfspiegel, damit ist die Hälfte der Lebenserwartung (ca. 8000Std) rum.

Die Köpfe sind somit für noch weitere 4000 Std. Musikgenuss gut

   

Auch die Motorkondensatoren werden bei uns, wie auch alle Lämpchen und Riemen, ersetzt

Spätestens, wenn eine teerartige schwarze Brühe aus den Kondensatoren quillt, ist ein Wechseln auf jeden Fall erforderlich

   

Auch das ist möglich!

A77 in Nextel

Auf Wunsch lackieren wir auch die Holzgehäuse und Zargen der A7x-Serie in Nextel

Damit passen die Geräte der A7-Serie zu der B7xx-Serie.

Das Gerät wirkt moderner!

   

Auch von hinten kann sich die A77 im Nextelkleid sehen lassen.

Der Aufwand ist sehr hoch, zuerst muss geschliffen werden,

danach spachteln um die Holzmaserung weg zu bekommen

dann nochmals schleifen, grundieren, füllern, schleifen usw.


 
erweiterter Abstand zwischen den Cinchbuchsen der Revox A77 die Abstände der Cinchbuchsen wurden von ursprünglich 11mm auf 14,7mm erweitert.

 
A77 mit erweitertem Cinchbuschenabstand das klingt erst einmal nach nicht allzu viel
sind aber immerhin 33,6%. Damit sollten wirklich alle Kabel und Stecker passen.
Die Blende muss noch nicht einmal aufgebohrt werden.


 

auch das ist Möglich

A77 MK IV mit Digitalanzeige, führende "Nullen" werden hier unterdrückt - muss aber nicht

die Anzeige gibt es in den Farben rot, grün und blau
weitere Infos

   

Zählerplatine mit Rückstelltaste und Trimmer für die Helligkeit der Anzeige.

Ziffernhöhe 7,6mm

 

 

Sensorplatine unterm rechtem Wickelmotor

eine Sendediode und zwei Empfangsdioden generieren die Zählimpulse und werten die Drehrichtung aus.

über ein Winkel wird die Sensorplatine mit dem Chassis der A77 verschraubt.

 

 

 

 
A77 MK IV  DOLBY  

Unter der Klappe befinden sich 2 Regler für die "Aufnahme -Kalibrierung"
Damit lässt sich die Maschine schnell auf alle Bandsorten abgleichen.
Wie geht das?
Eingangssignal auf "0" regeln, Inputselector auf "Cal" stellen (damit wird der interne Oszillator eingeschaltet), Aufnahme starten  und mit den Kalibrier-Potis die Anzeige auf "0 dB" regeln - das war's 

Zwischen den Potis "Volumen und Balance" befindet sich der Schalter zum Einschalten der Dolby -Funktion.
Zwischen den Potis "Input Kanal 1 und Kanal 2" befindet sich der Schalter um den MPX -Filter zuzuschalten.
 
 

Warum ist eine Dolby -Version soviel teurer?

Nun, wer die Dolby -Version kennt, weiß wie kompliziert die Prozessoren (Playback und Record), aufgebaut sind!
Diverse zusätzliche Trimmer, Kondensatoren und Transistoren die ersetzt werden müssen. Und eine erheblich kompliziertere Einmessung, die ein noch genaueres Arbeiten verlangt.
 

Innenansicht

Gut zu sehen, eine der stehenden Dolby Platine

Auf der Lötseite befinden sich die roten Folien-Bypasskondensatoren

Alleine daran lässt sich der hohe Aufwand erahnen

   
Hier lässt sich der MPX-Filter (19kHz-Kammfilter) zuschalten.
Das ist besonders wichtig bei Rundfunkaufnahmen und Mitschnitte.
   

Mit dem Drehschalter Inputselector lässt sich das Kalibriersignal zuschalten

Mit dem Kippschalter zwischen den Drehreglern lässt sich Dolby ein- und ausschalten

   
   
   
   

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